Das Schwäbisch-Hällische Landschwein

Schlappohr mit schwarzer Maske

Herkunft:

Das Schwäbisch-Hällische Landschwein ist eine der ältesten Schweinerassen in Deutschland, mit Verbreitungsschwerpunkt in der Region um Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg, dem sie auch ihren Namen verdankt.

Dem zunehmenden Wunsch der Verbraucher nach magerem Fleisch geschuldet wurde die Rasse in den 60er Jahren von anderen Schweinerassen nahezu vollständig verdrängt. Anfang der 80er Jahre galt die Rasse praktisch als ausgestorben.

Letztendlich ist es einer handvoll engagierten Landwirten zu verdanken, das 1984 mit nur wenigen reinrassigen Mutterschweinen und einem Eber eine neue Zucht gelang.

 

Rasse-Merkmale:

Die Eber der Rasse werden ca. 90 cm hoch und bis zu 350 kg schwer. Die Sauen sind mit  80 cm Widerristhöhe nur geringfügig kleiner und bringen mit bis zu 275 kg ein ebenso stattliches Gewicht auf die Waage.

Der Kopf, Hals und das Hinterteil der Tiere weisen eine dunkelblaue bis schwarze Färbung auf, die Vorderbeine und der Körper sind nicht pigmentiert. Von ihrer außergewöhnlichen Färbung rührt auch die verbreitete umgangssprachliche Bezeichnung „Mohrenköpfle“.

Schwäbisch Hällische Schweine werden heute überwiegend in Betrieben gehalten, die der Züchtervereinigung Schwäbisch Hällisches Landschwein sowie dem Schweinezuchtverband Baden-Württemberg angeschlossen sind.

 

Fleischqualität:

Das Fleisch des Schwäbisch-Hällischen Schweines ist fest, etwas dunkler und besitzt einen etwas höheren Fettanteil. Auf Grund seiner Zellstruktur hält es den Saft besonders gut.

Dank ihrer hohen Fleischqualität erfreut sich die Rasse heute wieder zunehmender Beliebtheit beim Endverbraucher.

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